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Herren I: Aufstiegshelden können Dresdner Routiniers nicht niederringen

Herren I: Aufstiegshelden können Dresdner Routiniers nicht niederringen

In einem teilweise hochklassigen Match mussten sich die Mannen vom CPSV mit 1:3 beim USV TU Dresden II geschlagen geben.

Bereits im ersten Spiel des Tages besiegte der USV den Regionalligaabsteiger aus Bautzen überraschend deutlich mit 3:0. Die Hoffnung der Chemnitzer, dass sich die erfahrenen und großgewachsenen Dresdner im ersten Spiel auspowern würden, erfüllten sich nicht. Zudem fehlten auf Chemnitzer Seite die beiden Neuzugänge Guintao und Schmied. Somit schickte Trainer Steffen Ihlenfeld seine Aufstiegshelden vom letzten Spieltag der Sachsenklasse ins Rennen.

Im ersten Durchgang lieferten sich beide Mannschaften einen harten Kampf um jeden Punkt, wobei die beiderseits gut in Szene gesetzten Angreifer das Geschehen bestimmten. Somit blieb der erste Satz bis zum Stand von 18:18 offen. Leider summierten sich im folgenden Spielverlauf die Unkonzentriertheiten in der Chemnitzer Annahme, so dass der USV vorentscheidend auf 24:19 davon ziehen konnte. Letztlich wurde der erste Satz mit 20:25 verloren. Aber ein Unglück kommt selten allein – der nicht allzu üppig gefüllte Chemnitzer Kader verkleinerte sich nochmals, als sich Libero Maik Flade am Ende des ersten Satzes verletzte.

Somit übernahm Ingo Schmidt im zweiten Durchgang die Rolle des Abwehrchefs. Dieser zeigte einmal mehr seine Allroundfähigkeiten. Die Annahme brachte den Ball dort hin, wo es sich Zuspieler  wünschen und „Nötz“ zündete den „Nötzomat“ – was heißt, er bombte die Bälle ein, wie man sich das bei einem Diagonalangreifer vorstellt. Spielerisch war dies sicherlich der beste Satz den Chemnitz seit langem zeigte. Kontinuierlich konnte man sich vom Gegner absetzen. Am Ende stand mit 25:18 der Satzausgleich zu Buche.

In den Durchgängen drei und vier spielte Chemnitz wahrlich nicht schlecht. Aber die Dresdner, die sich nunmehr kaum noch Fehler leisteten und am Netz die Chinesische Mauer errichteten, waren einfach ein Level besser. Zudem hetzte die Chemnitzer Annahme ihren Zuspieler Sascha bis der Kessel leer wahr. Dieser bekam zwar seine Ruhepausen, aber leider leerten sich auch die Kessel anderer Protagonisten mit zunehmender Spieldauer. Diese konnten leider nicht mit den nötigen Ruhepausen bedacht werden, weil hierzu keine Alternativen auf der Auswechselbank zur Verfügung saßen. Somit schlichen sich die Fehler ein, die am Ende über Sieg und Niederlage entscheiden können. Dresden war am Ende im Kopf frischer und setzte sich jeweils in den Endphasen der Sätze ab und gewann diese mit 25:20 und 25:22 verdient.

Für Chemnitz spielten: Flade, Görner, Gräßler, Großmann,  Mertens, Meuche, Nötzold, Schmidt und Ullmann.

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Über SaSH

SaSH heißt eigentlich Sascha Georgi und ist seit 2010 Pressesprecher der Volleyball-Bundesligamannschaft des Chemnitzer PSV, ehemals Fighting Kangaroos Chemnitz. Er wurde am 10. Oktober 1980 in Karl-Marx-Stadt geboren. Sascha war neben seiner ehrenamtlichen Tätigkeit als Pressesprecher auch zwei Jahre als Co-Trainer der Fighting Kangaroos beschäftigt.

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