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CPSV II-Frauen feiern Auswärtssieg in der Heimat

CPSV II-Frauen feiern Auswärtssieg in der Heimat

Ein Spielbericht von Annekthrin Franke

Am vergangenen Samstag war es nach schon ungeduldigem Warten soweit – wir durften nun endlich zu unserem ersten Punktspiel in der Sachsenliga antreten. Dieses Spiel versprach zudem noch ein ganz interessantes zu werden, da wir zum Derby gegen die Damen der SG Adelsberg aufspielten. Schon aus dem Vorbereitungsturnier wussten wir, was da auf uns zukommen würde und das wir diese Mannschaft auf keinen Fall unterschätzen dürfen. Zudem kam eine ungewohnte, aber schöne Situation hinzu: Wir konnten seit langer, langer Zeit aus den Vollen unseres kompletten Kaders schöpfen.

Mit zwölf hochmotivierten Spielerinnen und einem ebenso motivierten Holger am Seitenstreifen ging es nun endlich in den ersten Satz:

Obwohl in jeden Spielzug eine gewisse Grundnervosität mitspielte, konnten wir unsere Annahme stabilisieren und unsere Angriffe erfolgreich auf dem Boden  platzieren. Mit einem deutlichen Vorsprung konnten wir Satz Nummer eins mit 18:25 für uns entscheiden. Jedoch wussten wir, dass wir noch eine Schippe drauf legen mussten, damit wir auch unseren eigenen und den Ansprüchen unserer „mitgereisten“ Fans entsprechen konnten.

Doch im zweiten Satz konnten wir dem Spiel nicht unseren Stempel aufdrücken – wir standen uns selbst im Weg. Durch eine zu ungenaue Annahme / Abwehr machten wir es unserer Zuspielerin nicht gerade einfach. Auch in Sachen Angriff hatten wir zunehmend Probleme gegen die aufgebaute Gummiwand der Adelsberger Damen. Unsere Aufschlagquote konnten wir ebenfalls nicht verbessern, sodass es am Ende mit 25:22 nicht für einen Satzgewinn gereicht hatte.

Im dritten Satz musste sich etwas ändern, doch leider hatten wir große Mühe – sowohl mit dem Gegner als auch mit uns. Doch durch gut gesetzte Auswechselaktionen durch Holger und Doro konnten wir in dem Satz langsam wieder zu uns kommen und uns mehr und mehr durchsetzen. Durch einen verletzungsbedingten Ausfall unserer lieben Doro konnte aber unser Trainergespann wieder mit einem Glücksgriff in Sachen Auswechselung glänzen. Man muss an dieser Stelle erwähnen, dass unsere Nine eigentlich nie auf Mitte spielt, sich aber sofort gemeldet hat, als wir diese Position neu besetzen mussten. Die Aufgabe konnte sie mit Bravour erfüllen. Am Ende konnten wir uns durch mannschaftlichen Kampfgeist auf 24:24 heranrobben, doch leider ging der Satz mit 24:26 noch an den Gastgeber.

Also ab in den vierten Satz: Mit dem Rücken zur Wand hat für uns die Stunde der Wahrheit geschlagen. Auch dieser Satz war hart umkämpft. Keine der beiden Mannschaften konnte sich merklich absetzen. Doch am Ende hatten wir die Nase eine Kleinigkeit weiter vorn. Zudem muss man eigentlich nicht nur kasyna online in diesen Satz, aber gerade in diesem Satz, die Leistungen unseres Libero Ela hervorheben. Sie hat der Mannschaft in diesem Satz durch ihre starke Annahme, ihrer flinken Abwehr und ihren anweisenden Worten auf dem Feld den Rücken frei gehalten und diesen Satzgewinn mit 25:23 erst ermöglicht. Auch Aline, die nach einer langen und nervigen Knieverletzung endlich wieder einsatzfähig ist, hat die Aufgabe Außenangriff super erfüllt. In der Schlussphase konnte die eingewechselte Lisa mit ihren aus dem Training bekannt-gefährlichen Aufschlägen den Gegner beschäftigen und den Satzgewinn vorbereiten.

Nun ging es also in den entscheidenden fünften Satz: Oje, erstes Spiel und dann gleich über die volle Distanz. Was auch immer in diesem Satz geschehen ist, es war gut und unglaublich wichtig. Plötzlich lief wieder alles. Besonders die im Spielverlauf wackelnden Aufschläge hatten ihre gewohnte Gefährlichkeit zurückgewonnen. Mit einer deutlichen Führung wurde der Seitenwechsel eingeläutet. Am Ende stand es 15:7 und die Zahl drei auf unserer Seite der Punktetafel – Aufatmen.

In diesem Spiel wurden uns noch viele Schwächen aufgezeigt, aber auch, das wir als Mannschaft zusammenspielen und kämpfen können. Ein wichtiger Fakt der in diesem Spiel klar wurde ist, dass wir auf zwölf tolle Spieler zurückgreifen können, die auch bei Einwechslungen ohne große Aufwärmphase agieren und funktionieren.

Das ganze Team, sowohl Spieler als auch unserer Trainergespann, hat klasse zusammengehalten und jedem Mitglied somit Halt und Kraft gegeben. Mit dem Wissen geht es nun ab ins Training, um im kommenden Spiel gegen die Damen der Lok Engelsdorf  eine gute Leistung abrufen zu können.

Es spielten: Moni, Silke, Aline, Nine, Ela, Nadine, Lisa, MiMo, Yvonne, Steffi, Doro, Anne.
PS: Auch auf diesem Wege nochmals schnelle und gute Besserung an unsere gute Seele, Doro, die uns nicht nur auf dem Feld hilft, wie keine andere es kann.

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Über SaSH

SaSH heißt eigentlich Sascha Georgi und ist seit 2010 Pressesprecher der Volleyball-Bundesligamannschaft des Chemnitzer PSV, ehemals Fighting Kangaroos Chemnitz. Er wurde am 10. Oktober 1980 in Karl-Marx-Stadt geboren. Sascha war neben seiner ehrenamtlichen Tätigkeit als Pressesprecher auch zwei Jahre als Co-Trainer der Fighting Kangaroos beschäftigt.

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