Startseite » Damen » Aufholjagd wird nicht belohnt
Aufholjagd wird nicht belohnt

Aufholjagd wird nicht belohnt

Beim SV Lohhof verschliefen die Fighting Kangaroos bei ihrem letzten Auftritt der Saison die ersten beiden Sätze, gaben in den folgenden zwei richtig Gas und verloren nach 108 Minuten dennoch im Tiebreak (17:25, 23:25, 25:13, 25:13, 11:15).

Bei sommerlichen Temperaturen und strahlend blauem Himmel, reisten die Fighting Kangaroos Chemnitz am Samstag zu ihrem letzten Auftritt in dieser Saison. Mit dabei auch eine kleine Delegation Chemnitzer Fans und lautstarke Unterstützung aus dem Fanclub „Dynamics“ des Erstligisten VfB 91 Suhl, die das Match zu einem Heimspiel für die Chemnitzer Volleyballerinnen machten.

Den ersten Durchgang verschliefen die Gäste zunächst komplett. Lohhof setzte die Chemnitzer Annahme mit Aufschlägen unter Druck und brachte sich so schnell mit 5:0 in Führung. Zeit für die erste taktische Auszeit von Kangaroo-Trainer Richter. Zwar gestaltete sich das Spiel nun zuweilen ausgeglichener, der Überlegenheit der Hausherrinnen hatten die Sächsinnen jedoch nur selten etwas entgegenzusetzen – zu zerfahren war der Chemnitzer Spielaufbau. So verloren sie den ersten Satz folgerichtig deutlich mit 17:25.

In einem ausgeglichenen zweiten Durchgang stabilisierte sich sowohl Annahme als auch Spielaufbau zusehends. Während auf Lohhofer Seite vornehmlich Ex-Kangaroo Christin Hölzel für gefühlt jeden zweiten Punkt sorgte, brachten Familie Sohr und Luise Brandt für die Gäste das Spielgerät immer wieder erfolgreich auf dem gegnerischen Parkett unter. Trotz einer deutlichen Leistungssteigerung reichte es nicht für einen Satzgewinn. Mit 23:25 verpasste das Chemnitzer Team den Erfolg denkbar knapp.

Nach einer zehnminütigen Satzpause war es Lohhof-Coach Benedikt Frank, der schon früh seine erste taktische Auszeit nahm. Nach einer 4:0-Aufschlagserie von Mandy Sohr wirkten die Gastgeberinnen sichtlich nervös. Mit starken Aufschlägen und Angriffen zogen die CPSV-Volleyballerinnen ihren Stiefel nun durch und gewannen den dritten Spielabschnitt mit 25:13 in überzeugender Manier.

Auch im vierten Satz ließen Mai & Co. ihren Kontrahentinnen keine Luft in der aufgeheizten Sporthalle des Carl-Orff-Gymnasiums. Vor etwa 200 Zuschauern ging der Durchgang über die Stationen 4:0 und 2:12 ebenfalls mit 25:13 an das Team aus Westsachsen.

Jetzt holte der Lohhofer Hallensprecher die Trommeln aus dem Geräteschuppen, um den Tiebreak mit Hilfe der Heim-Fans zu einem positiven Ende zu bringen – mit Erfolg. Zwar konnten die Kängurus einen Dreipunkte-Rückstand kurzzeitig egalisieren, den Lohhofer Sieg jedoch nicht verhindern. Mit 11:15 verloren sie nach fast zwei Stunden Spielzeit den Tiebreak und das letzte Spiel der Saison mit 2:3. Damit hat das Team von Coach Richter das Saisonziel „Einstelliger Tabellenplatz“ nur knapp verfehlt und geht auf Platz zehn in die Sommerpause.

Für Chemnitz spielten: Luise Brandt, Andrea Friedrich, Isabell Krahl, Tina Lange, Kristina Ritt, Mandy Sohr, Monique Sohr, Daniela Espig, Marika Asztalos, Anne Herklotz, Josephine Mai, Alina Styra

Spielinformationen:
2. Volleyball Bundesliga-Süd Damen
30. Spieltag – Samstag, 28.04.2012, 19:30 Uhr
SV Lohhof – Fighting Kangaroos Chemnitz
3:2 (25:17, 25:23, 13:25, 13:25, 15:11) / 108min. / 200 Zuschauer

1. Schiedsrichter: Thomas Fischer (Stuttgart / Baden-Württemberg)
2. Schiedsrichter: Jörg Stippa (Stuttgart / Baden-Württemberg)

sg

Download PDF

Über SaSH

SaSH heißt eigentlich Sascha Georgi und ist seit 2010 Pressesprecher der Volleyball-Bundesligamannschaft des Chemnitzer PSV, ehemals Fighting Kangaroos Chemnitz. Er wurde am 10. Oktober 1980 in Karl-Marx-Stadt geboren. Sascha war neben seiner ehrenamtlichen Tätigkeit als Pressesprecher auch zwei Jahre als Co-Trainer der Fighting Kangaroos beschäftigt.

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.Benötigte Felder sind markiert *

*

Bist Du ein Mensch? * Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.