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Damen III sind Vize-Bezirkspokalsieger

Damen III sind Vize-Bezirkspokalsieger

Tolles Bezirkspokalfinale am 16. November im vogtländischen Oelsnitz. Beim Final-Four-Turnier der jeweils vier besten Damen- und Herrenteams im Pokalwettbewerb gewann bei den Herren der SV Chemnitz-Harthau II den Pokal gegen den SV Textima Süd Chemnitz II vor dem VSV Oelsnitz II und Hennersdorf. Die dritte Vertretung der CPSV-Damen holte Silber hinter Gastgeber Oeslnitz.

Ein Turnierbericht von Falk Stöhr – Im Damenturnier waren die CPSV-Mädels als Bezirksklasseteam die Überraschungsmannschaft gegen die aktuell besten Teams der Bezirksliga.

Im Halbfinale mussten die jungen Chemnitzerinnen gegen die WSG Schwarzenberg Wildenau antreten, das einzig noch ungeschlagene Team der Bezirksliga. Die Erzgebirglerinnen traten aber nicht in Bestbesetzung an und der CPSV wollte seine Chance nutzen.

Die jungen Chemnitzerinnen gingen schnell in Führung, doch der Start war durchaus nervös, denn beim 11:5 standen schon vier Aufschlagfehler zu Buche. Der Gegner war kaum in der Lage, selbst Punkte zu machen. Zu groß war der Druck des CPSV. Konsequent wurden die eigenen Angriffe durchgezogen zum 25:16-Satzgewinn.

Ein offeneres Spiel sahen die Zuschauer dann zunächst im zweiten Satz. Beim Stand von 14:12 zündete der CPSV-Nachwuchs aber den Turbo. Mit tollen Blöcken,  guter Feldabwehr und krachenden Gegenangriffen zogen die Mädels bis zum 23:12 davon. Der 25:15-Satzgewinn war nur noch Formsache.

Dominant und aggressiv lief auch der dritte Satz bis zum 23:17. Doch der nächste Punkt gelang zunächst nicht. Der Gegner warf noch einmal alles in die Waagschale, schlug mit viel Risiko auf und kämpfte sich verbissen auf 21:23 heran. Der nächste Punkt per Block war erlösend und der 25:22-Satz-und-Spielgewinn ließ lauten Jubel aufkommen.

Man stand im Finale des Finals – die Sensation ging weiter. Im anderen Spiel sah man noch das Ende vom Spiel zwischen Reichenbach und Oelsnitz. Der Jugend-Konkurrent aus Reichenbach verlor zwei Sätze, hatte dann aber sogar Satzball gegen Oelsnitz. Die erfahrenen Oelnitzerinnen drehten den Spieß noch zum 3:0-Sieg.

Das Spiel um Platz 3 gewann Schwarzenberg überraschend 3:1 gegen Reichenbach.

Das Finale gegen den gastgebenden VSV Oelsnitz wurde zu einem heißen und spannenden Fight, nicht aber im ersten Satz den die jungen Chemnitzerinnen deutlich mit 25:16 gewannen und Oelsnitz mit knallharten Angriffen und guten Blocks eiskalt erwischten. Franzi war kaum zu bremsen und schoss den Gegner von der Diagonalposition ab.

Doch schon im zweiten Satz zeigten sich zunehmend taktische Schwächen, die Oelsnitz ausnutzte uns davonzog. Viele Wechsel gaben einigen Stammkräften eine Verschnaufpause. Es gelang nicht mehr viel beim 16:25-Satzverlust.

Im dritten Satz erwischten die CPSV-Mädels dann wieder einen guten Start und erspielten sich eine 14:10-Führung. Doch zu schnell schmolz der Vorsprung und gerade die langen Ballwechsel gewannen meist die Gastgeberinnen, die sich vom lauten, aber fairen Heimpublikum anpeitschen ließen. Etwas glücklos ging der dritte Satz mit 21:25 verloren.

Ein allerletztes Aufbäumen führte zur 8:3-Führung des CPSV im vierten Satz. Der Vorsprung schmolz bis zur Satzmitte. Ein von beiden Seiten kampfbetontes Spiel begeisterte die Zuschauer und nur Kleinigkeiten führten dazu, dass sich Oelsnitz bis zum 21:18 absetzen konnte. Mit zwei guten Blöcken wurde noch zum 20:21 verkürzt, aber dann gaben kleine Fehler wieder den Ausschlag.

Mit 20:25 wurde der Satz und somit das Spiel 1:3 verloren.

Es war das beste Spiel in dieser Saison, in dem man dem erfahreneren Favoriten die Stirn bot. Das letzte Spiel der beiden Teams vor fast 3 Jahren endete 25:9, 25:8 und 25:9 für Oelsnitz. Damals stand der Chemnitzer Trainer noch auf der anderen Seite und die immer noch jungen CPSV-Mädels sind seitdem gereift.

„Wir haben in einem Wettbewerb aller Damenmannschaften des Bezirks den zweiten Platz belegt. Das ist für meine junge Mannschaft der größte Erfolg im Damenbereich. Die Leistung in den Spielen war klasse und ich bin sehr zufrieden. Meine alte Oelsnitzer Damenmannschaft war in einigen Momenten einfach erfahrener und cleverer. Ich habe mich sehr gefreut, dass wir dieses Finale gegen meinen Heimatverein erreicht haben. Ich wurde sehr nett empfangen und viele Komplimente aus Oelsnitz für die Leistung meiner Mannschaft gab es auch! Dass es nicht zum ganz großen Pokal gereicht hat, ist etwas schade, aber zu verschmerzen“, sagte Trainer Falk Stöhr zum verlorenen Finale.

Damit ist der Bezirkspokal 2013 Geschichte und es geht nun in Jugendmeisterschaften und Bezirksklassespielen weiter.

Der CPSV spielte mit: Laura Goldhahn, Anna-Maria Nitsche, Lena Schröder, Antonia Förster, Lisa-Marie Mai, Maxi Härtl, Franziska Nitsche, Melanie Kees, Karolin Franke, Michelle Hofmann, Sandy Malik

Wir bedanken uns bei den mitgereisten Eltern für die Unterstützung und der ersten Männermannschaft, die für uns und unser Saisonhighlight auf den Bus verzichtete! 

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Über SaSH

SaSH heißt eigentlich Sascha Georgi und ist seit 2010 Pressesprecher der Volleyball-Bundesligamannschaft des Chemnitzer PSV, ehemals Fighting Kangaroos Chemnitz. Er wurde am 10. Oktober 1980 in Karl-Marx-Stadt geboren. Sascha war neben seiner ehrenamtlichen Tätigkeit als Pressesprecher auch zwei Jahre als Co-Trainer der Fighting Kangaroos beschäftigt.

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