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Damen III im Bezirkspokal weiter

Damen III im Bezirkspokal weiter

Die junge dritte Damenmannschaft des CPSV bestritt am 27. September die ersten Pflichtspiele der Saison.

Ein (zugegeben langer) Spielbericht von Falk Stöhr – Auch in dieser Saison kamen neue junge Spielerinnen hinzu, um den Kader nach den Abgängen von Anna-Maria Nitsche (Regionalliga- bzw. Bundesligateam), Franziska Nitsche (Sportschule Dresden) und Ex-Kapitänin Sandy Malik (berufsbedingt) wieder auf eine spielfähige Anzahl zu erhöhen. So kamen mit den Schwestern Monique und Sarah Strubbe zwei neue Mittelblocker ins Team und mit Lena Stickel eine weitere Spielerin aus Baden-Württemberg zu uns.

Nach einem gelungenen Trainingslager und einem guten Vorbereitungsturnier in Colditz stand in der ersten Runde des Bezirkspokals nun der erste Gradmesser und Härtetest gegen die Staffelkonkurrenten Textima Süd Chemnitz II und und SSV Chemnitz II an.

Im ersten Spiel des Tages schlug der SSV Chemnitz die Damen von Textima in einem engen Spiel mit 3:1. So musste man selbst zunächst gegen den Verlierer der ersten Partie ran. Wir konnten am ersten Spieltag aufgrund von Verletzung und Auslandsaufenthalten zunächst nur auf 9 Spielerinnen zurückgreifen.

Vom ersten bis zum letzten Ball sollte es ein Spiel auf Augenhöhe werden. Bis zum 20:20 im ersten Satz konnte sich kein Team absetzen. Am Ende verteidigten die jungen Damen des CPSV besser, erarbeiteten sich Punktchancen und nutzten diese zum 25:21-Satzgewinn.

Im zweiten Satz das gleiche Bild. Umkämpfte Ballwechsel, die zunächst die Tex-Damen zum 10:8 bestimmten. Dann rüttelten zwei direkte Asse von der jungen Zuspielerin Michelle Klenner die Mannschaft wach. Der Vorsprung wurde zum 21:15 ausgebaut, doch der Gegner gab sich noch nicht auf, kämpfte sich auf 20:21 heran. Doch sehr kaltschnäuzig agierte der CPSV-Nachwuchs an diesem Tage, wusste auch dieses Satzfinale mit 25:22 für sich zu entscheiden.

Nicht weniger spannend wurde es im dritten Satz, in dem sich beide Teams nach wechselnden Führungen wieder in ein enges Satzfinale spielten. Hier hatten die CPSV-Mädels sogar Satzball gegen sich, wehrten diesen aber ab und gewannen am Ende mit 26:24.

Ein wichtiger Sieg fürs Selbstvertrauen. Mit einer neuen Formation im ersten Pflichtspiel gleich gegen eine gute Damenmannschaft zu bestehen ist aller Ehren wert und gibt auch Gewissheit, dass wir in dieser BK-Saison Spiele gewinnen können. Jedoch war es nicht so deutlich wie das 3:0 klingen mag. Doch wir präsentierten uns sehr stabil und in guter Frühform.

Im zweiten Spiel mussten wir leider auf eine weitere Spielerin verzichten, was das nächste Spiel nicht leichter machen sollte.

Aus der Dreierrunde des Pokals waren nun der SSV und CPSV schon sicher in der nächsten Runde, nun musste noch das Spiel beider Sieger ausgetragen werden. Da für beide Jugendteams am nächsten Tag noch eine wichtige und lange U20-Qualifikation zur Bezirksmeisterschaft auf dem Programm stand, galt das Motto: „Kräfte sparen!?“ – Nein, danke!

In einem zum Teil spektakulären und wirklich hart umkämpften Spiel gewann der SSV knapp, aber verdient mit 3:2 in knapp 2h Spielzeit.

Im ersten Satz zog uns eine Serie des SSV von 15:14 auf 23:14 den Zahn, obwohl wir sofort zum 21:23 kontern konnten. Der erste Satz ging mit 21:25 weg.

Im zweiten Satz hatte sich das umgestellte Team nun gefunden und harmonierte gut. In allen Bereichen hatte man nun die Nase vorn und wir konnten mit 25:20 ausgleichen.

Wieder eine einzige Serie guter Aufschläge kostete uns den dritten Durchgang. Gleich 9 Punkte in Folge und aus unserer 11:6-Führung wurde ein 11:15-Rückstand. Das war schwer zu verarbeiten. Die Mädels blieben in der Folge dran, konnten den Rückstand aber beim 23:25 nicht mehr drehen.

Im vierten Satz schlugen wir ebenfalls mit 25:23 zurück, mobilisierten noch einmal alle Reserven und packten vor allem im Block zu.

Beide Teams schienen nach diesen hart umkämpften Sätzen nicht mehr frisch im Tie-Break, aber am Ende hatte der SSV die besseren Reserven und Antworten. Ein paar leichte Fehler zu viel für uns und der Tie-Break war mit 9:15 verloren.

Eine starke kämpferische Leistung blieb am Ende unbelohnt, im Bezirkspokal waren wir trotzdem weiter. Es war eine gute Partie im Block und Abwehr gegen einen sehr guten Gegner… Weiter so Mädels, darauf können wir aufbauen!

Unsere beiden erfolgreichsten Punktesammlerinnen im zweiten Spiel waren Melanie im Mittelblock mit 21 Punkten und im Außenangriff unsere neue Kapitänin Antonia mit 23 Punkten, die auch im Aufschlag und Annahme ein super Spiel machte.

Es waren dabei: Antonia Förster, Michelle Klenner, Michelle Hofmann, Monique und Sarah Strubbe, Melanie Kees, Lena Schröder, Laura Goldhahn, Lena Stickel

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Über SaSH

SaSH heißt eigentlich Sascha Georgi und ist seit 2010 Pressesprecher der Volleyball-Bundesligamannschaft des Chemnitzer PSV, ehemals Fighting Kangaroos Chemnitz. Er wurde am 10. Oktober 1980 in Karl-Marx-Stadt geboren. Sascha war neben seiner ehrenamtlichen Tätigkeit als Pressesprecher auch zwei Jahre als Co-Trainer der Fighting Kangaroos beschäftigt.

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