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U20-Mädels bei Heim-Bezirksmeisterschaft dabei

U20-Mädels bei Heim-Bezirksmeisterschaft dabei

Am 28. September wurden im Bezirk Chemnitz die Qualifikationsturniere für die U20-Bezirksmeisterschaften ausgespielt. Mit einer Teilnehmerzahl von 15 Mannschaften wurden drei Qualifikationsturniere notwendig. Die Mädels vom CPSV reisten nach Lichtenstein, um dort in einer Fünfergruppe zwei Teilnehmer für die Endrunde auszuspielen.

Ein (weiterer langer) Spielbericht von Falk Stöhr – Gegner waren der SSV Chemnitz, den man nun aus zahlreichen Bezirksklassespielen und Turnieren kennt, die zweite junge Mannschaft des Gastgebers Lichtenstein, die Mädchen der SG Adelsberg, die das Grundgerüst der Damenmannschaft bilden, die dieses Jahr als Konkurrent in die Bezirksklasse aufgestiegen sind und die unbekannte Mannschaft der SG Mauersberg.

4 Gegner – ein langes Turnier bevorstehend und zwei harte Bezirkspokalspiele vom Vortag in den Knochen – nur 7 Leute zur Verfügung, es sollte ein hartes Stück Arbeit werden, doch die Gewissheit, dass man selbst die Endrunde im November ausrichten wird, sollte Motivation genug sein.

In der ersten Runde konnte man sich als Schiedsgericht davon überzeugen, welches Niveau auf uns wartete. So quälte sich der Konkurrent vom SSV Chemnitz gegen Adelsberg zu einem hart umkämpften und knappen 2:0-Erfolg.

Die SG Adelsberg sollte auch der erste Gegner für die CPSV-Mädels werden. Sie waren alarmiert, es war aber Fehlalarm. Einfach keine Chance hatte Adelsberg gegen unsere Spielweise. Ein fehlerloses Aufschlagspiel waren die Grundlage für den klaren 2:0-Erfolg (25:6, 25:11), hinzu kamen Aufmerksamkeit in der Abwehr und gnadenlose Gegenangriffe.

Nach diesem mehr als gelungenen Start hieß der nächste Gegner Lichtenstein II. Die junge Truppe mit Spielerinnen von U14 bis U18 konnte im ersten Spiel Mauersberg niederringen. Die jungen Talente hatten gegenüber der Vorsaison einen riesigen Sprung gemacht, waren in der Abwehr nicht kleinzukriegen und mit platzierten Angriffen und guten Aufschlägen stets gefährlich.

Nach kurzem Prozess im ersten Satz (25:14) wurde schnell klar, dass mit 40% Leistung hier nichts geht. Die CPSV-Mädels spielten wie gelähmt, die jungen Lichtensteinerinnen hingegen frei und frech. Wir quälten uns bis zur letzten Sekunde in einem schwachen Satz zum 28:26-Erfolg. Mehr gibt es nicht zu sagen, außer dass die Mittagspause gerade recht kam zum durchatmen.

Einmal mehr hieß der nächste Gegner SSV Chemnitz. Nach der Mittagspause und schwachem Spiel zuvor konnten wir uns zunächst deutlich steigern und den SSV mit 25:18 im ersten Durchgang bezwingen. Auch der Start in den zweiten Satz lief optimal und wir zogen gleich auf 5:1 davon, ehe unser Spielfaden komplett riss. In der Folge machten wir Fehler um Fehler und wir verloren die nächsten Durchgänge 12:25 und 9:15. Am Ende fehlten neben der Konzentration auch Wechselmöglichkeiten und Kraft.

Trotzdem hatte man für das letzte Spiel gegen die SG Mauersberg noch alle Trümpfe in der Hand, um eins der zwei Tickets für die Endrunde zu lösen. Auch hier zeigten wir uns wieder von der besseren Seite, spielten unsere Überlegenheit am Netz aus und nahmen noch einmal alle Kräfte zusammen. Das Ergebnis war ein klarer 25:11-Erfolg im ersten Satz. Auch im zweiten sah bis zum 20:11 alles sehr gut aus. Der Gegner kam dann noch einmal auf 19:20 ran, aber wir machten mit starken Blöcken und guten Angriffen den Sack mit 25:19 zu.

Respekt an die Mädels für die 17 gespielten Sätze an diesem Wochenende voller Kampf und starken Leistungen. Wir haben unsere Ziele erreicht, am Vortag im Bezirkspokal der Damen und noch viel wichtiger: wir dürfen bei der Endrunde der U20, die wir am 16.11.2014 in Chemnitz selbst ausrichten, teilnehmen. Es war ein hartes Stück Arbeit, aber wir haben uns das verdient.

Mit dabei: Antonia Förster (U20), Melanie Kees (U20), Michelle Hofmann (U16), Lena Schröder (U18), Michelle Klenner (U16), Sarah (U18) und Monique Strubbe (U16)

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Über SaSH

SaSH heißt eigentlich Sascha Georgi und ist seit 2010 Pressesprecher der Volleyball-Bundesligamannschaft des Chemnitzer PSV, ehemals Fighting Kangaroos Chemnitz. Er wurde am 10. Oktober 1980 in Karl-Marx-Stadt geboren. Sascha war neben seiner ehrenamtlichen Tätigkeit als Pressesprecher auch zwei Jahre als Co-Trainer der Fighting Kangaroos beschäftigt.

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