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Auch in Lichtenstein geht kein Licht auf

Auch in Lichtenstein geht kein Licht auf

Bisher schaut die Saison für die CPSV Herren recht durchwachsen aus, mal gewonnen mal verloren und zuletzt eher auf dem absteigenden Ast. Eine gute Möglichkeit wieder einen Sieg einzufahren wäre der Konkurrent aus Lichtenstein gewesen, bei dem man am Wochenende zum Auswärtsspiel antreten musste. Am ersten Spieltag zuhause konnten wir noch einen Sieg gegen diesen Gegner verbuchen.

Im ersten Satz starteten wir etwas schläfrig und mussten einige Punkte an den Gegner abgeben, bevor wir uns wieder besinnen konnten. In der Mitte des Satzes konnten wir uns schließlich wieder herankämpfen und sogar eine zwischenzeitliche Führung verbuchen, welche man aber schnell wieder abgeben musste. Es zeigte sich ein Spiel auf recht ausgeglichenem Niveau, doch leider mussten wir am Ende den Kürzeren ziehen und den Satz mit 22:25 abgeben.

Nach einer deutlichen Ansprache von Neu-Trainer Martin zeigten wir uns im zweiten Satz etwas sicherer und versuchten die meisten Fehler zu unterbinden. Zu Beginn konnte man sich so eine gute Führung erarbeiten, leider schlichen sich dann aber wieder Fehler im Block bzw. der Abwehr ein, so dass die Gegner wieder bis zum 19:19 aufholen konnten. Nachdem mit der 6-Punkte-Führung auch die Motivation baden gegangen war, wurde es nun auch schwierig wieder Fuß zu fassen. Wir versuchten weiterhin alles um den Satz an uns zu reißen, doch es schien als wären uns die Hausherren aus Lichtenstein immer einen Schritt voraus. So mussten wir also auch den zweiten Satz denkbar knapp mit 23:25 aufgeben.

Um überhaupt einen Punkt mit nach Hause nehmen zu können, musste man sich im dritten Satz nun etwas einfallen lassen. Wieder hatten wir einen guten Start in den Satz, doch der Vorsprung war nur sehr gering. Da sich Lichtenstein nicht abschütteln ließ, mussten wir alle Register ziehen, egal ob Spielerwechsel, Angriff oder Angabe, nichts blieb unversucht einige Punkte einzufahren. Nach 47 nervenaufreibenden Punkten konnten wir uns endlich den Satzball erarbeiten, doch die Gegenseite hielt dagegen und konnte nicht nur diesen Satzball abwehren. Es zeigte sich ein ständiges Hin und Her, bis es am Ende für die Gastgeber zum Satz- und Spielerfolg herauslief. (28:30)

Sichtlich geknickt musste man diese bittere Niederlage hinnehmen, knapper hatte man in der laufenden Saison kein Spiel verloren. Dennoch gilt es jetzt den Kopf nicht hängen zu lassen und seinen Blick geradeaus zu richten, denn die nächsten Spiele können entscheidend über den Verbleib in der Bezirksliga sein. Beim Fußball würde man zum jetzigen Zeitpunkt sicher von einer Krise reden, wir aber wollen am 19.03. in Röhrsdorf Gegenteiliges unter Beweis stellen und einen Schritt in Richtung Klassenerhalt schaffen.

Text: André B.

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