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Ende gut, alles gut?

Ende gut, alles gut?

Am letzten Spieltag und zeitgleich auch dem letzten Heimspieltag der Saison durften wir sowohl die Euros aus Crimmitschau als auch den „alten Rivalen“ aus Zschopau bei uns begrüßen. Für die Euros stand in der Theorie schon alles fest, nach oben geht’s nicht und auch nicht nach unten. Bei Zschopau und uns selbst sah das noch etwas anders aus.

Gerade im Keller der Tabelle sollte sich an diesem Spieltag noch einiges tun, sowohl Hormersdorf, Zschopau als auch der SSV Chemnitz wollten die Klasse halten und an diesem Spieltag auch alles dafür geben. Zwar stand auch für uns noch einiges auf dem Spiel, jedoch wäre es nur einer der drei Mannschaften möglich gewesen mit uns gleichzuziehen. Jedoch wollten wir uns nicht glanzlos in die Ligapause verabschieden.

Das erste Spiel gegen Crimmitschau ließ dies aber nicht wirklich durchscheinen. Wir erwischten einen eher mäßigen Start in den ersten Satz und mussten zuerst einige Punkte an die Gäste abgeben bevor wir anfingen zu agieren und etwas aufholen konnten. Aber lang hielt dieses „Hoch“ nicht an, denn der Abstand von ca. 4 Punkten blieb für die Euros weiterhin erhalten. Gerade die Blockarbeit machte uns zu schaffen, sowohl die gegnerischen als auch die eigenen Blocks waren zwei Gründe, die zur deutlichen Führung der Gegner beitrugen. So war es uns nicht mehr möglich noch relevante Punkte einzufahren und wir mussten den Satz deutlich mit 17:25 an die Crimmitschauer abgeben.

Um an dieser Stelle nicht zu ausladend zu werden, kann man zusammenfassen, dass sich das Blatt auch in den zwei folgenden Sätzen nicht wenden sollte. Mängel in Block und Feldabwehr führten zu vielen Fehlern und nur selten konnte man durch einen kraftvollen Angriff Punkte machen, so musste man also auch Satz 2 (20:25) und 3 (19:25) den Gästen überlassen. Crimmitschau konnte somit den zweiten Tabellenplatz festigen, für uns hingegen hieß es nun konzentriert in das nächste Spiel zu starten. Zwar wäre ein Sieg an dieser Stelle ein Sahnehäubchen auf die bisher durchwachsene Saison gewesen, doch leider kann man nicht alles haben.

In Spiel zwei stand uns mit dem TSV Zschopau nun der „gute alte Bekannte“ gegenüber, bereits zweimal in der laufenden Saison konnten wir uns gegen den Lokalrivalen jeweils in Zschopau durchsetzen. Nun mussten wir unsere Stärke auch Zuhause beweisen. Doch gleich zu Beginn des Spiels wurde klar, dass es diesmal kein Zuckerschlecken werden sollte. Beide Mannschaften spielten auf dem gleichen Niveau und versuchten so gut wie möglich die Schwächen der Gegner zum Vorteil zu nutzen. Zwar konnten wir uns Mitte des ersten Satzes mit ein paar wenigen Punkten absetzen, jedoch wurde es gegen Ende noch einmal eng, als der TSV auf 24:24 verkürzen konnte. Wir konnten jedoch einen kühlen Kopf bewahren und den Satz mit 26:24 beenden.

Auch die folgenden Sätze sollten an Spannung nicht verlieren. Ein ständiges „Hin und Her“ führte zu keiner eindeutigen Führung einer Mannschaft, denn diese konnte zwei Punkte später schon wieder beim Gegner liegen. Erst in der Mitte des Satzes konnten wir wieder einige Punkte gutmachen und eine Führung erarbeiten. Doch kaum freute man sich darüber, musste man den Gästen schon wieder Punkte eingestehen. Diesmal konnten nicht wir, sondern die Zschopauer die Nerven beim Stand von 23:23 bewahren und den Satz mit 25:23 für sich gewinnen.

Die nächsten beiden Sätze, welche auch die letzten dieser Saison sein sollten, lassen sich wieder recht einfach zusammenfassen. Beide Mannschaften versuchten sich durchzusetzen und den Gegner in Bedrängnis zu bringen, doch erst Mitte des Satzes konnten sich die Zschopauer absetzen. Zwar versuchte man auf Seiten der Chemnitzer das Beste aus der Situation zu machen, jedoch war dies scheinbar nicht genug. Bis zu fünf Punkte betrug der Rückstand auf die Gäste, die gegen Ende des Satzes doch noch einmal schwächelten. Wir konnten uns nun etwas heranarbeiten, aber im Ganzen reichte es nicht für den bzw. die Satzgewinne und man musste beide Sätze und somit auch den Sieg mit 22:25 an die Gäste, die mit 12 Mann angereist waren, abgeben.

Letztendlich ist das Ende für den CPSV zwar nicht „schön“ verlaufen, dennoch kann man den Klassenerhalt sichern. Für die Zschopauer hatte der Sieg an diesem Tag nur einen bittersüßen Beigeschmack, da die Erzgebirgler auch trotz der 3 zusätzlichen Punkte auf dem Konto in die Bezirksklasse absteigen werden. Alles in allem konnte man während dieser durchwachsenen Saison bei weitem nicht an die gute Leistung aus dem Vorjahr anknüpfen, jedoch steht mit dem Trainer(-gespann) Schumann eine neue Leitung ins Haus, die die alte Ordnung wieder herstellen wird.

Wir verabschieden uns an dieser Stelle in die Sommerpause und bedanken uns bei allen Fans und Zuschauern. Außerdem müssen wir uns leider auch von zwei gern gesehenen und wichtigen Mitspielern verabschieden, mit Maik und Gerri verlassen uns zwei Urgesteine der Mannschaft. Wir wünschen euch alles Gute auf dem weiteren Lebensweg und hoffen euch, gerne bei einem unserer Heimspiele, mal wieder zu sehen!

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Über Thomas Arany

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