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Volleys zahlen gegen Augsburg Lehrgeld

Volleys zahlen gegen Augsburg Lehrgeld

Einmal musste es ja passieren: die erste Niederlage nach 22 Pflichtspielen. Mit 0:3 (21:25, 19:25, 22:25) unterlagen unsere Volleys dem Tabellenführer vom DJK Augsburg-Hochzoll, wobei die Satzstände verraten, dass es spannend, heiß und kämpferisch zuging.

Was wohl gewesen wäre, wenn Anne den Augsburger Matchball aus dem Netz gekratzt, dieser verwandelt und der nächste Aufschlag versenkt worden wäre? Egal.

Nach einer Beschwerde aus Block 3 über zu lange Texte auf der Webseite sei heute mal auf eine detaillierte Analyse der Satzverläufe verzichtet und sich in Beschränkung auf das Wesentliche geübt: Wie war’s? Was können wir besser machen?!

Einer der verdienten Zeitgenossen unseres Vereins mit mehr als 60 Jahren Erfahrung am fliegenden Ball brachte es nach dem Spiel auf den Punkt: „Mein lieber Mann, das war [rassiger] Volleyball“. Dabei muss man neidlos anerkennen, dass unser Gegner in allen Belangen und Elementen dieses Mal eine Handbreit besser war, und das Volleys-Spiel ihn vielleicht auch ein wenig stark gemacht hat.

„Der Angriff war zu sehr auf Sicherheit bedacht, wir haben einfach zu viele Chancenbälle liegenlassen“, fasste Coach Jan nach dem Spiel zusammen. In der Tat: mit jedem als Angriff gedachten Ball, den die Augsburgerinnen „vom Hallenboden kratzten“ (Volleys-Kapitän Tina), gewannen sie gemäß ihrem Vereinsnamen „Deutsche Jugendkraft“ an Stabilität und Lockerheit, das Spiel trotz der „gigantischen Kulisse“ (DJK-Zuspielerin Sonja Zellner respektvoll, ohne jede Ironie) von 320 Zuschauern gewinnen zu können.

Was lehrt das? Mädels, vergesst, dass Ihr gewinnen müsst. „Emotionen aufsaugen, locker werden, zum Erfolg gelangen“, so bringt der Verfasser dieser Zeilen das von Coach Jan detaillierter formulierte Rezept für solche Spiele auf eine Zeile.

Am kommenden Samstag geht es nach Hammelburg. Das liegt gleich bei Fuchsstadt (ist kein Witz), in Unterfranken an der Fränkischen Saale. Der TV, ebenfalls mit dem DJK im Namen, ist Tabellendritter (wobei das mit den Ständen so eine Sache ist, wenn alle unterschiedlich viele Spiele haben). Ab 16 Uhr in der Saaletalhalle gibt es dann die nächste Chance mit der Lockerheit und den Chancenbällen.

Die CPSV Volleys spielten mit: Eevi Häyrynen, Anne Jüttner, Yvonne Barth, Susanne Besa, Julia Rudolf, Anna-Maria Nitsche, Daniela Espig, Monique Furchner, Tina Richter, Lotte Beier.

Text: Thomas Blaudeck

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