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U13: Silber hinter Blau und Weiß

U13: Silber hinter Blau und Weiß

Das Ergebnis voraus: unsere U13 errang auf der Bezirksmeisterschaft am Palmsonntag (09.04.) in Hartha bei Döbeln die Silbermedaille und qualifizierte sich für die Sachsenmeisterschaft am 7. Mai. Im Finale gab es, wie schon im Vorjahr bei der U12, ein spannendes Spiel und eine knappe 1:2-Niederlage gegen den SSV Blau-Weiß Gersdorf.

Die Geschichte von vorn: Als Déjà vu bezeichnet man laut einschlägigen Lexika ein Gedächtnisphänomen, welches sich in dem Gefühl äußert, eine bestimmte reale Situation schon ein mal erlebt, nicht aber geträumt zu haben. Unsere U13, die ja in der letzten Saison eine U12 war, hatte allen Vorsatz, einer solchen Wiedererkennung auszuweichen, dennoch sollte sich der Verlauf dieser Bezirksmeisterschaften dem der Vorsaison in wesentlichen Zügen angleichen. Wie schon in der Saison zuvor, hatten Gersdorf und unsere CPSV-Vollin[ch]en die beiden Qualifikationsturniere auf den Plätzen eins und zwei beendet. Die Umsicht bei den Ansetzungen und der Lose brachte es mit sich, dass – vorhersehbaren Turnierverlauf vorausgesetzt – beide Teams im Finale aufeinander treffen sollten. Und so kam es auch.

Vorrunde 1. Runde: Schiedsgericht

Das Spielgeschehen begann mit der Stellung des Kampfgerichts in zwei Gruppenspielen. Viele Ballwechsel gab es nicht zu bewerten, in den allermeisten Fällen endete der Spielzug mit Aufschlag oder Annahme. Für einige Kinder im Team war es der erste Einsatz an Netz oder Protokollblatt.

Vorrunde 2. Runde: CPSV – ATSV Freiberg 2:0 (25:21, 25:17)

Die Freiberger Jungakademiker erwiesen sich als dankbarer Auftaktgegner. Neben wuchtigen Aufschlägen blitzten im Chemnitzer Spiel die ersten Finten und Cross-Bälle auf.

Vorrunde 3. Runde: VT Thümmlitzwalde – CPSV 0:2 (19:25, 14:25)

Gegen die unermüdlichen Veranstalter ließ Trainerin Susanne einem Zweit-Dreier eine Chance und ließ die auf dem Feld stehenden Vollin[ch]en auch dann die Suppe allein auslöffeln, als der Spielfluss ins Stocken geraten war. Ein Volltreffer: nach 20 Minuten stand ein blütenweißer Sieg im Protokoll

Vorrunde 4. Runde: 1. VV Freiberg – CPSV 0:2 (20:25, 22:25)

Gegen den Drittplazierten der Vorrunde taten sich unsere Vollin[ch]en, diesmal wieder im Stamm-Dreier, recht schwer. Das Niveau in der Defensive war deutlich besser, es waren schon präzise Annahme und platzierte Bälle notwendig, um am Ende die Oberhand zu behalten.

Halbfinale: CPSV – SSV 91 Brand-Erbisdorf 2:1 (25:10, 22:25, 15:5)

Das Halbfinale begann wie aus dem Bilderbuch. Der Vierte der Vorrunde stand kaum auf dem Feld, da war der erste Satz schon Geschichte. Doch im zweiten Satz zeigte sich, wie schnell sich das Blatt wenden kann. Hier stockte das Chemnitzer Aufschlagsspiel vollends, die groß gewachsenen Drei von Brands Trainerin Eva Schilling standen tief in der Defensive und kombinierten plötzlich deutlich besser, hatten so am Ende die Nase vorn. Der Tie-Break musste die Entscheidung bringen. Dank wieder erstarkter Aufschläge ging der Sieg an Susannes CPSV-Team und brachte die Qualifikation für die Sachsenmeisterschaft.

Finale: SSV Blau-Weiß Gersdorf – CPSV 2:1 (25:16, 16:25, 15:7)

Es kam im Finale also zum Aufeinandertreffen der beiden Qualifikationsersten und das Spiel sollte zu einem Wahnsinns-MAtch werden und mehr als halten, was die Ansetzung versprach. Mit viel Krach von den jüngeren Geschwistern auf der Wechselbank und der Eltern- und Großelternschar auf den Turnbänken an der Hallenwand, lieferten sich beide Teams packende Ballwechsel. Da der Krach bereits in der Vorrunde der Überschrift Pate stand, darf nun der Farben-Aspekt für die Überschrift herhalten. Wer dazu wissen will, warum in diesem Beitrag der Begriff Déjà vu definiert wird, lese daher unter dem unten verlinkten Bericht zur U12-Meisterschaften der Vorsaison nach. Isabell, Lisa, Anna, Hannah & Julia in den blau-weißen Trikots zeigten sich jedenfalls von Anbeginn tief und robust in der Ballannahme und bewiesen den längeren Atem vor allem in den langen Ballwechseln. Doch Luise, Mona, Josi, Yasmin, Gina und Alina holten ihre zweite Luft und führten im zweiten Satz umgekehrte Vorzeichen herbei: präzise Druckschläge long-line und cross sowie der eine oder andere Block, vielleicht ein wenig zu weit in des Gegners Luftraum, nagten einen Tick an der Moral und zwangen zu sonnigen Fehlern. „Erinnert Ihr Euch an letzte Saison?!“, fragten sich beide Elternschaften gegenseitig während der Neuauslosung zum Tie-Break.  Die Frage sollte werden, ob die Zeitläuften ein anderes Schicksal vorhersahen oder nicht. Es sollte alles wie im Vorjahrwerden: In einem Traum in Blau und Weiß kehrten Zuversicht und die dritte Luft zurück, es klappte jede Annahme, jede Kombination, im dritten oder vierten Anlauf saßen die Angriffe. Auf CPSV-Seite landete mancher Ball knapp, knapper oder knappest neben der Linie. Matchball, ein freudiger Tanz in „mehr Weiß als Blau“ beendete diese Meisterschaften.

Fazit: Jugendvolleyball kann so schön und so spannend sein. Nach der U14 hat auch die U13 eine Medaille auf Bezirksebene und die Qualifikation für die Sachsenmeisterschaft geholt. Susanne, danke Dir! Für den Titel reichte es nicht ganz, aber das Potential ist erkannt. Einen großen Dank an das Volley-Team Thümmlitzwalde um Matthias Lohse für die Austragung dieser Meisterschaften, und allen teilnehmenden Mannschaften für den fairen Sportsgeist. Freuen wir uns auf die Sachsenmeisterschaft.

Für die CPSV-Vollin[ch]en spielten und kämpften: Mona Bergner, Luise Blaudeck, Gina Großmann, Alina Rosenkranz, Josie Tylla, Yasmin Vetter
Trainerin: Susanne Strubbe
Betreuer & Fans: Vollinchen, Geschwister, Eltern, Großeltern
Fotos: Gotthard Paulig

Bericht zur U12-Bezirksmeisterschaft der Saison 2015/16: http://www.cpsv-volleyball.de/2016/04/u12-einsatz-und-wagemut-bringen-silber

Unser Finalgegner: http://gersdorfer-volleyball.de

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Über Thomas Blaudeck

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