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Autoren Archiv: Stefan Baldauf

Emotionales Abschiedsspiel in der Forstarena aus der 2. Volleyball Bundesliga

Die CPSV Volleys haben sich am Samstag im vorletzten Punktspiel der Saison 2014/2015 mit einer Niederlage in der Forstarena von ihrem treuen Anhang verabschiedet. Vor ca. 250 Zuschauern, darunter etwa 30 Schlachtenbummlern aus Straubing, reichten die kämpferischen und spielerischen Mittel ganz einfach nicht aus, um dem haushohen Favoriten ernsthaft Paroli bieten zu können. Mehr lesen »

Jetzt ist es amtlich

Die Herren des Chemnitzer Polizeisportvereins werden in der kommenden Saison in der Bezirksliga antreten. Eine interne Mannschaftsbesprechung zu der kommenden Saison ist sehr positiv verlaufen und es kann verkündet werden, dass nahezu der komplette Kader auch 2015/ 2016 zur Verfügung stehen wird. Der entsprechende Antrag wurde bei der Staffelleitung bereits gestellt und das „OK“ wurde bereits erteilt. Einen ausführlichen Abschlussbericht wird es wie gewohnt nach unserem letzten Saisonspiel am Sonntag gegen TuS Ebersdorf geben. Bis dahin ein fröhliches „Sport frei!“ von Euren

CPSV-Jungs

Trauriger Abschied aus der 2. Bundesliga

Nun ist es leider bittere Wahrheit; nach 14 Jahren Volleyball Bundesliga in Chemnitz verabschieden sich die CPSV Volleys mit einer 1:3 Niederlage beim Aufsteiger SV Lok Engelsdorf aus der zweithöchsten Spielklasse im Damen Volleyball.

Das Vorhaben der CPSV Volleys, mit einem 3 Punkte Gewinn die minimale Hoffnung auf den Klassenerhalt weiterhin aufrechtzuerhalten, misslang am Samstag recht eindeutig beim ambitioniert und engagiert aufspielenden Gastgeber aus Engelsdorf. Die Mannschaft von Trainer Falk Söhr hatte sich unter der Woche sehr intensiv auf dieses Spiel vorbereitet und ganz konkret die Stärken der Randleipzigerinnen analysiert. Doch leider konnten die Spielerinnen während des Spiels genau diese Erkenntnisse nur sehr eingeschränkt umsetzen.

Der erste Satz war geprägt durch erhebliche Probleme bei der Abwehr auf Seiten der Gäste. Dadurch war es nur schwer möglich, die Angreiferinnen mit optimalen Zuspielen in Szene zu setzen. Den Spielerinnen von Lok Engelsdorf gelang in dieser Phase fast alles, nach 22 Spielminuten wurde der erste Satz mit 25:18 recht eindeutig gewonnen.

Falk Stöhr nutzte die kurze Satzpause, die Schwachstellen im ersten Satz aufzuzeigen und appellierte an seine Mannschaft, mehr Selbstvertrauen in die eigenen Leistungen zu haben. Dieser Appell viel auf fruchtbaren Boden, denn die Mannschaft zeigte ein anderes Gesicht und diktierte das Spielgeschehen bis zur 21:17 Führung recht eindeutig. Dann verletzte sich leider Anne Jüttner schwer an der Kniescheibe. Das Spiel wurde für eine halbe Stunde unterbrochen, da Anne direkt auf dem Parkett vom gerufenen Notdienst erstversorgt und danach ins Krankenhaus gebracht wurde. Nach dieser Unterbrechung büßten die Chemnitzerinnen den Vorsprung vorübergehend ein, wurden aber mit einer kämpferischen Leistung nach 54 Spielminuten (einschließlich der Behandlungszeit) mit einem 26:24 belohnt.

Die beiden folgenden Sätze ähnelten sich im Verlauf und Ergebnis fast deckungsgleich. Die Annahme bei den Volleys stellte sich zwar besser auf die Angriffe der Spielerinnen um Kapitänsfrau Denise Schmidt ein, aber der Angriff blieb zu harmlos, um die Engelsdorferinnen ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Folgerichtig wurden beide Sätze mit 25:16 bzw. 25:17 nach jeweils 20 Spielminuten recht eindeutig abgegeben.

An dieser Stelle und zu diesem Zeitpunkt fällt es sehr schwer, das befürchtete und nun doch eingetretene Szenario umfassend zu analysieren. Die nächsten Tage werden von den Verantwortlichen beim Chemnitzer Polizeisportverein dazu genutzt, intensiv nach Möglichkeiten für einen Start in der 3. Bundesliga zu suchen. Erste Vorstellungen dazu bestehen bereits, reichen aber gegenwärtig für eine Entscheidung keineswegs aus.

Anne Jüttner konnte gestern das Krankenhaus wieder verlassen. Ihr geht es den Umständen entsprechend gut, am Montag wird eine MTR Untersuchung endgültige Klarheit über den Grad der Verletzung bringen.
Stefan Baldauf
Mannschaftsleiter CPSV Volleys
Spielinformationen
2. Volleyball Bundesliga-Süd Damen
22. Spieltag – Samstag, 21.03.2015, 18.30 Uhr
SV Lok Engelsdorf – CPSV Volleys
3:1 (25:18; 24:26; 25:16; 25:17) / 116 Spielminuten / Zuschauer – keine Angaben

Für die CPSV Volleys spielten: Franke, Espig, Sohr, Herklotz, Glaser, Schmidt, Jüttner, Nitsche, Machold, Walkenhorst, Brandt

MVP: SV Lok Engelsdorf Langguth, Emily
CPSV Volleys Jüttner, Anne

1. Schiedsrichter: Dr. Rentzsch, Ines (Dresden)
2. Schiedsrichter: Gäbler, Tina (Dresden)

Die nächsten Spiele der CPSV Volleys Chemnitz

28.03.2015 19.00 Uhr CPSV Volleys – NawaRo Straubing
11.04.2015 19.30 Uhr Allianz MTV Stuttgart II – CPSV Volleys

Kellerduell in Engelsdorf

Nach der 1:3 Niederlage am vergangenen Wochenende gegen den SV Lohhof fahren die CPSV Volleys am Samstag zu den mitabstiegsbedrohten Randleipzigern. Nur mit einem glatten 3:0 Sieg könnten die Chemnitzerinnen die kleine Flamme des Nichtabstieges weiterhin am Glimmen halten.

Mit ähnlichen Ambitionen wird der Aufsteiger in das brisante Duell der beiden Kellerkinder gehen. Dabei sind die Aussichten des Teams von Coach Ronny Lederer auf einen Nichtabstiegsplatz wesentlich besser als beim Tabellenletzten aus Chemnitz. Vom rettenden 11 Platz, der gegenwärtig von der TG Bad Soden eingenommen wird, trennen sie nur 3 Punkte. Das Restprogramm beider Mannschaften ist vom Schwierigkeitsgrad in etwa vergleichbar, wobei Engelsdorf immer auf einen Patzer von Bad Soden hoffen muss.

Wie stark sich der Aufsteiger selbst bei etablierten Mannschaften der zweiten Bundesliga in den letzten beiden Punktspielen zeigte, mussten die jeweils zweiten Vertretungen von Stuttgart und Vilsbiburg zur Kenntnis nehmen. Beide Spiele wurden zwar jeweils mit 2:3 verloren, aber speziell beim letzten Spiel in Vilsbiburg mussten sie sich erst im Tiebreak mit 16:18 nach großem Kampf geschlagen geben.

Die Spielerinnen von Coach Falk Stöhr haben sich diese Woche konzentriert auf das Abstiegsduell vorbereitet. Es gilt am Samstag vor allem, gegen die gefährlichen Außenangreiferinnen von Engelsdorf die richtigen und wirksamen sportlichen Antworten parat zu haben. Von diesen ging beim letzten Punktspiel in Vilsbiburg die meiste Gefahr aus und führte zu erheblichen Punktgewinnen zugunsten der Leipzigerinnen. Den Weg nach Engelsdorf kann der Trainer mit der kompletten Mannschaft antreten. Alle Spielerinnen sind an Deck und wollen mit Einsatzstärke und viel Engagement den notwendigen Dreier einfahren.

Spielbeginn ist am Samstag um 18.30 Uhr in der Sporthalle Gymnasium Engelsdorf.

Stefan Baldauf

Mannschaftsleiter CPSV Volleys

 

Spielinformationen

2.Volleyball Bundesliga-Süd Damen

22.Spieltag – Samstag, 21.03.2015, 18.30 Uhr

SV Lok Engelsdorf – CPSV Volleys

Sporthalle Gymnasium Engelsdorf

 

  1. Schiedsrichter: Dr. Rentzsch, Ines (Dresden)
  2. Schiedsrichter: Gäbler, Tina (Dresden)

 

Die nächsten Spiele der CPSV Volleys Chemnitz

28.03.2015 19.00 Uhr CPSV Volleys – NawaRo Straubing

11.04.2015 19.30 Uhr Allianz MTV Stuttgart II – CPSV Volleys

Mit Volldampf in Richtung Bezirksliga

Zum vorletzen Spieltag der Saison stand das mit Abstand das wichtigste und spannendste Spiel an. Am 14.03. empfing der Tabellenzweite aus Linda zuhause den PSV Chemnitz, der bis dato auf dem ersten Tabellenrang residierte und mit einem Sieg den Aufstieg in die Bezirksliga sichern könnte. Da sich der SV Linda aber sicher noch die Möglichkeiten auf den Aufstieg bewahren wollte, mussten sie den Sieg holen.

Beim „Duell der Giganten“ sollte es also gleich von Beginn an heiß hergehen. Der Gastgeber war wohl anderer Meinung und lies dem PSV freies Spiel ohne überzeugende Gegenwehr. Der Gast aus Chemnitz hingegen zeigte, warum man an der Tabellenspitze stand. Starkes Angriffsspiel und gute Feldabwehr ließen auch die heimischen Trommeln und Fans verstummen. So konnte man sich den ersten Satz schnell und deutlich zum 1:0 sichern (25:16).

Der zweite Satz sollte etwas spannender werden, die ersten Punkte waren ein freudiges hin und her bei dem sich keine Mannschaft richtig absetzen konnte. Ein richtiges Spitzenspiel konnte man hier nicht erkennen, dafür passierten zu viele Fehler. Dennoch ließen sich druckvolle Angriffe auf beiden Seiten sehen. Aber nichtsdestotrotz konnte sich der CPSV Mitte des Satzes einen kleinen Vorsprung erarbeiten und diesen sicher bis zum 25:21 bewahren.

Im dritten Satz zeigte Linda endlich die Leistung, die schon von Anfang an zu erwarten war. Die Gäste vom PSV hatten außerdem Startschwierigkeiten, was dem SV in die Hände spielte. So konnte sich Linda zum ersten Mal in diesem Spiel einen verdienten Vorsprung herausspielen, welchen die Chemnitzer aber nur bis zum 13:13 gewährten. In den folgenden Punkten rissen die CPSV` er das Spiel wieder an sich und zeigten ihre Stärken in Angriff und Block. Die Hausherren boten Paroli so gut es ging, konnten sich aber nicht wieder heran arbeiten und mussten auch somit den dritten Satz an die überzeugenden Chemnitzer abgeben (25:21).

Obwohl das Spiel der Gastgeber im Verlauf immer mehr an Fahrt gewonnen hatte, ließen sich die Jungs vom CPSV nicht aus der Ruhe bringen und konnten sich somit ihr vorzeitiges Ticket in die Bezirksliga sichern. An dieser Stellen möchten wir uns bei unseren treuen Fans und bei dem Trainerinnen-Gespann Pia und Christl bedanken, die uns durch die Saison begleitet haben und ohne die dies alles nicht möglich gewesen wäre. Vielen Dank! Außerdem darf man noch zum letzten Auswärtsspiel des PSV in Chemnitzer Stadtgrenzen beim TUS Ebersdorf am 29.03. um 12:00 Uhr einladen.

Markus Friedrich

Bravouröse kämpferische Leistung leider nicht belohnt

Die CPSV Volleys haben ihr vorletztes Heimspiel der Saison 2014/2015 gegen den gegenwärtigen Tabellendritten der 2. Bundesliga Süd mit 1:3 verloren. Trotz einer über weite Strecken durchaus ansprechenden spielerischen Leistung blieb leider nichts Zählbares in der heimischen Forstarena hängen.

Wie schon bei der letzten Auswärtsniederlage in Sonthofen bleiben sich die Chemnitzerinnen bei Spielen gegen die Großen der Liga treu; das kämpferische und spielerische Potential wird fast optimal ausgenutzt, die Favoriten bekommen Probleme sichern sich aber letztendlich Dank vorhandener größerer Routine und stärkerer Physis die Punkte.

Gästetrainer Pfletschinger erwartete vom Tabellenschlusslicht „großen Widerstand“ und werde mit seiner stärksten Startformation ins Spiel gehen – im Glauben an einen noch größeren Widerstand, den dann sein eigenes Team aufbringt. „Wenn wir spielen wie in den letzten Wochen, dann brennt da nichts an.“ In junger Vergangenheit habe man eine klare Linie gezeigt, die eigenen Stärken geschickt ausgespielt und in Annahme und Schnellangriff überzeugt. „Wir machen unser Ding!“

Ob der mahnende Appell die Ohren seiner Spielerinnen entweder nicht erreicht oder von diesen nicht ganz ernst genommen wurde, sei dahingestellt, aber bereits im ersten Satz musste er bei einem Spielstand von 4:0 für die Volleys eine Auszeit nehmen. Er schien aber die richtigen Worte gefunden zu haben, denn seine Mädels spielten nun gewohnt dominant und drehten vorerst das Spiel. Die Gastgeberinnen zeigten sich aber relativ unbeeindruckt und übernahmen wieder das Heft des Handelns. Zu diesem frühen Zeitpunkt wurde offensichtlich, dass auf beiden Seiten Probleme bei der Annahme gezielte und erfolgreiche Angriffshandlungen erschwerten. Mit präzisen Aufschlägen von Josephine Brandt gelang es den CPSV Mädel, bis zur zweiten technischen Auszeit einen 16:13 Vorsprung herauszuspielen. Den Gastgeberinnen fehlten bei einem Stand von 23:17 zwei magere Punkte zum Satzgewinn, aber leider reichte es trotz leidenschaftlicher Unterstützung durch die Zuschauer nicht aus, den Sack zuzubinden. Mit Cleverness und einer gehörigen Portion Glück konnten die Lohhoferinnen den ersten Satz mit 29:27 für sich entscheiden.

Eine ähnliche Konstellation prägte den Spielablauf im zweiten Satz. Mit wiederum überzeugender mannschaftlicher Geschlossenheit und einem unbeugsamen Einsatzwillen boten die Volleys dem Team aus Unterschleißheim einen großartigen Kampf an und  gestalteten den Spielablauf vollkommen ausgeglichen. Zwischenzeitliche 3 Punkte Führungen der Gäste wurden eliminiert. Trotz großen kämpferischen Widerstands der Chemnitzerinnen ging auch dieser Satz mit 25:27 verloren.

Im dritten Satz überraschten die Spielerinnen von Coach Pfletschinger die CPSV Mädels durch wuchtige Aufschläge und erfolgreiche Angriffe derart, dass beim Stand von 1:6 ein schnelles negatives Ende des Satzes und damit des Spieles zu befürchten war. Was kaum einer zu diesem Zeitpunkt für möglich gehalten hatte, wurde Realität. Die beiden Jüngsten im Kader, Anne Maria Nitsche und Anne Jüttner nutzen ihre Aufschläge für eine fulminante Aufholjagd der Volleys. Die Gäste zeigten Schwächen in der Annahme, die durch die Gastgeberinnen gnadenlos ausgenutzt wurden. Unter dem frenetischen Jubel der Zuschauer drehten die Chemnitzerinnen das Spiel und gewannen den Satz überaus verdient mit 25:19.

Leider konnte dieser Schwung nicht in den vierten Satz mitgenommen werden. Aufgeschreckt durch den überzeugenden Satzgewinn der CPSV Mädels besannen sich die Gäste aus Unterschleißheim auf ihr vorhandenes spielerisches Können und dominierten den Verlauf eindeutig. Den kurzen, trockenen Angriffen, meist erfolgreich durch Inga Vollbrecht abgeschlossen, hatten die Gastgeberinnen nichts mehr entgegenzusetzen. Verstärkt Unsicherheiten bei der Annahme beeinträchtigten den Spielaufbau der Volleys erheblich und spielten den Lohhoferinnen damit in die Karten. Nach insgesamt 101 Spielminuten mussten sich die Chemnitzerinnen nach großem Kampf mit 1:3 geschlagen geben.

Nach dem Spiel musste so manche Träne bei den Chemnitzer Spielerinnen getrocknet werden, so tief saß der Frust über die erneute, vermeidbare Niederlage gegen eine Mannschaft aus dem oberen Tabellenbereich. Trainer Falk Stöhr sagte durchaus treffend, dass bei genauer Analyse des Spielverlaufes ein Dreipunktesieg für seine Mannschaft mehr als möglich gewesen wäre.

Mit diesem Resultat sind die wenigen noch vorhandenen Hoffnungen auf einen Klassenerhalt weiter gesunken. Sollte Offenburg sein Spiel am Sonntag gegen Bad Soden gewinnen, vergrößert sich der Abstand auf einen Nichtabstiegsplatz auf dann 8 Punkte bei noch drei ausstehenden Partien.

Ob die Mannschaft in der kommenden Saison in der 3. Liga an den Start geht oder nur noch Regionalliga in Chemnitz gespielt wird, entscheidet sich in den nächsten Wochen. Die überwiegende Mehrheit der Zuschauer würde den Volleys auch in der dritten Liga die Treue halten und hofft inständig, dass die vor allem finanziellen Voraussetzungen dafür geschaffen werden können.

Stefan Baldauf

Mannschaftsleiter CPSV Volleys

 

Spielinformationen

2.Volleyball Bundesliga-Süd Damen

21.Spieltag – Samstag, 14.03.2015, 19.00 Uhr

CPSV Volleys Chemnitz – SV Lohhof

1:3 (27:29; 25:27; 25:19; 12:25) / 101 Spielminuten / 200 Zuschauer

 

Für die CPSV Volleys spielten: Franke, Espig, Sohr, Herklotz, Glaser, Jüttner, Nitsche, Machold, Walkenhorst, Brandt

 

MVP:   SV Lohhof Vollbrecht, Inga

CPSV Volleys Brandt, Josephine

 

  1. Schiedsrichter: Kreuschner, Stefan (Oranienburg)
  2. Schiedsrichter: Gerber, Nicole (Dresden)

 

Die nächsten Spiele der CPSV Volleys Chemnitz

21.03.2015 18.30 Uhr SV Lok Engelsdorf – CPSV Volleys

28.03.2015 19.00 Uhr CPSV Volleys – NawaRo Straubing

11.04.2015 19.30 Uhr Allianz MTV Stuttgart II – CPSV Volleys

Der Griff nach dem Strohhalm

Im vorletzten Heimspiel der Saison 2014/2015 empfangen die CPSV Volleys mit dem SV Lohhof den gegenwärtigen Tabellendritten der 2. Bundesliga Süd. Die Spielerinnen um Kapitänsfrau Pia-Sabrina Walkenhorst wollen an das durchaus erfolgreiche Auswärtsspiel am vergangenen Wochenende in Sonthofen anknüpfen.

Nach dem überraschend starken Auftritt der CPSV Mädels in Sonthofen, der so keinesfalls abzusehen war, sind die Vorbereitungen auf das bevorstehende Heimspiel am Samstag gegen den SV Lohhof in der zurückliegenden Trainingswoche planmäßig verlaufen. Alle Spielerinnen konnten trotz kleinerer Blessuren am Training teilnehmen. Das traf auch für Romy Machold zu, die sich am vergangenen Wochenende eine Kapselverletzung an der rechten Hand zugezogen hatte und trotz eines geschienten Fingers fast alle Trainingseinheiten mit absolviert hat.

Der SV Lohhof war im vergangenen Wochenende gegen den unmittelbaren Tabellennachbarn, der zweiten Vertretung der Roten Raben Vilsbiburg, mit 3:1 erfolgreich. Als Erfolgsgaranten hatten sich dabei die ungemein starken Aufschlagsserien, besonders von Mittelblockerin Christina Kock, sowie eine gegen Null tendierende Eigenfehlerquote erwiesen. Außerdem war es Coach Pfletschinger gelungen, sein Team hervorragend auf die Stärken der einzelnen Spielerinnen von Vilsbiburg einzustellen.

Trotz der vollkommen unterschiedlichen Ausgangslage beider Mannschaften, Lohhof mit Ambitionen auf einen Platz unter den ersten drei und Chemnitz mit dem letzten Fünkchen Hoffnung, die Klasse doch noch zu halten, kann das Spiel am Samstag durchaus wieder zu einem Spektakel werden. Wenn es den CPSV Volleys gelingt, die durchweg positiven Aspekte des letzten Punktspieles aufzugreifen und mit einer wiederum geschlossenen Mannschaftsleistung aufzuwarten, sollte gegen Lohhof ein Sieg nicht von vornherein ausgeschlossen werden.

Spielbeginn ist am Samstag um 19.00 Uhr in der Sporthalle an der Forststraße.

Stefan Baldauf
Mannschaftsleiter CPSV Volleys

Spielinformationen
2. Volleyball Bundesliga-Süd Damen
21. Spieltag – Samstag, 14.03.2015, 19.00 Uhr
CPSV Volleys Chemnitz – SV Lohhof
Sporthalle an der Forststraße, Forststraße 9, 09130 Chemnitz

1. Schiedsrichter: Kreuschner, Stefan (Oranienburg)
2. Schiedsrichter: Gerber, Nicole (Dresden)

Die nächsten Spiele der CPSV Volleys Chemnitz

21.03.2015 18.30 Uhr SV Lok Engelsdorf – CPSV Volleys
28.03.2015 19.00 Uhr CPSV Volleys – NawaRo Straubing
11.04.2015 19.30 Uhr Allianz MTV Stuttgart II – CPSV Volleys

8 Heimspiele, 8 Siege – Chemnitzer bleiben daheim diese Saison ungeschlagen

Am 08.03. stand der letzte Heimspieltag der Saison für die Chemnitzer Polizeisportler an. Diesmal standen Spiele gegen den ehemaligen Aufstiegskonkurrenten TV Vater Jahn Burgstädt und SV Union Milkau an. Da man sich als Saisonziel gesetzt hatte, in die Bezirksliga aufzusteigen, wird es nun gegen Ende der Saison noch einmal ungewünscht knapp. Zurückgeworfen durch die Auswärtsniederlage beim Tabellenletzen am vergangenen Spieltag, war es nun zwingend nötig vor heimischer Kulisse ein eindeutiges Zeichen zu setzen. Zwar musste man auf Trainerin Pia verzichten, doch war die Bank mit Co-Trainerin Christl und einem fast kompletten Mannschaftskader voll besetzt.
So startete man mit unbändigem Siegeswillen, begleitet von Sprechchören in das erste Spiel gegen Burgstädt. Schon zu Beginn fiel auf, dass die Gastmannschaft mit Startschwierigkeiten zu kämpfen hatte und nicht an die sonst starke Leistung anknüpfen konnte. Die Hausherren machten sich diese Tatsache zunutze und konnten gleich einen guten Vorsprung aufbauen und davon ziehen. Eigentlich erwarteten die Chemnitzer hier ein spannendes, enges Spiel auf hohem Niveau, doch weit gefehlt. Die Burgstädter wirkten unsortiert und desorientiert. Sie boten wenig Gegenwehr und ließen den Chemnitzern freies Spiel. So konnte man bereits nach 15 Minuten Spielzeit den ersten Satz für sich gewinnen.
In den folgenden Sätzen sollte sich das Spielniveau nicht ansatzweise ändern, welches man zumindest aus Sicht der Gäste nicht als ansehnlich bezeichnen konnte. Da sich auch in den Sätzen zwei und drei nichts an dieser Tatsache änderte, ist es nicht verwunderlich dass sich die Hausherren bereits nach 56 Minuten ein mehr als eindeutiges 3:0 sichern konnte ( 25:12; 25:11; 25:14). Von den Anfang der Saison starken Burgstädtern fehlte an diesem Spieltag jede Spur, jedoch musste man sich auch auf Seiten des Gastgebers kleine Fehler eingestehen. Dennoch konnte man deutlich überzeugender und motivierter auftreten als zuletzt die Woche davor.
Beflügelt von dem eindeutigen Sieg im ersten Spiel ging es nun gegen den SV Union Milkau. Man erwartete hier ein etwas besseres Spiel, obwohl auch Milkau die Woche davor 3 Punkte gegen den Tabellenletzen abgeben musste. Gleich von Beginn an musste man den Gästen Punkte abgeben und fand nicht recht ins Spiel. Der Gegner zeigte Einsatz und geschicktes Spiel und es wurde für den CPSV schwierige Angriffsbälle zu verwandeln. Außerdem zeigten sich auch beim Blockspiel Probleme, da man oft „Tuche-Punkte“ abgeben musste. Bis zum 18:18 konnten sich die Milkauer immer wieder kurz absetzen, die Chemnitzer gaben aber nicht nach und kämpften sich vorbei um eine kleine Führung aufzubauen und bis zum 25:23 Satzgewinn zu halten.
Das Niveau des ersten ansehnlichen Satzes sollte sich auch im zweiten Satz aufrechterhalten. Nun zeigte der CPSV mehr Angriffsstärke und konnte gerade über die Mittelblocker schön herausgespielte Punkte erzielen. Zwar konnten die Milkauer den Chemnitzer immer wieder Punkte einschenken, doch schlug der CPSV doppelt zurück, ab der Mitte des Satzes konnte man sich dann mit ein paar Punkten absetzen und auch diesen Vorsprung unbehindert bis zum Ende aufrecht erhalten (25:17).
Im dritten Satz sollte das Spiel sich so fortsetzen wie es schon in den ersten beiden Sätzen der Fall gewesen ist: Milkau spielte mit gutem Einsatz und konnte durch geschicktes und gezieltes Spiel den Chemnitzer ein paar Punkte entlocken. Doch die vielen Punkte musste der CPSV selbst im Block und gerade durch die vielen misslungenen Aufschläge abgeben. Da aber die Angreifer auf Seiten der Chemnitzer einen guten Tag erwischt hatten, war es möglich die Fehler durch das eigene Angriffsspiel zu kompensieren. Letztendlich konnte man dann mit einer Punkteserie kurz vor Satzende den Sack zu machen (25:21) und auch das zweite Spiel mit 3:0 für sich entscheiden.
Der CPSV unterstrich damit wieder einmal seine Heimstärke. Alle 8 Partien konnten in dieser Saison vor heimischer Kulisse gewonnen werden. Und das mit einer beeindruckenden Bilanz: In 8 Spielen wurden lediglich 3 Sätze weggeschenkt, 6 Spiele konnten mit 3:0 gewonnen werden.
Nun reichen den Chemnitzern auf der Zielgeraden der Saison noch 2 Punkte aus 2 Spielen, um den sicheren Aufstieg zu meistern. „Noch ist es nicht geschafft. Wir müssen die letzten beiden Spiele alles geben, um an der Tabellenspitze zu bleiben. Aber noch nie war die Ausgangslage so gut wie heute“, fand Kapitän Nicolas Bechthold nach Spiel die richtigen Worte.

Markus Friedrich